Basilika Assenansicht„Unsere liebe Frau unter den vier Säulen“ in Wilten gehört zu den ältesten Kulturstätten Nordtirols. Zahlreiche Funde reichen in die vorgeschichtliche Zeit zurück.

Die Römer errichteten das Militärkastell Veldidena. Schon zur Römerzeit stand hier ein Gotteshaus. Ausgrabungen im Presbyterium der Kirche 1999 haben es ans Licht gebracht: Ein Zeugnis der ersten Christianisierung von Aquilea aus (um ca. 420).

1138 übernahmen die Prämonstratenser das Stift Wilten von Bischof Reginbert von Brixen und mit der Pfarrkirche die Seelsorge weit über Innsbruck hinaus.

1259 erscheint die Kirche in einer Urkunde des Bischofs von Brixen bereits unter dem Titel „Kirche Unserer Hohen Frauen“.

Das gotische Gnadenbild aus Sandstein stammt aus dem Jahr 1320.

1609 erhielt die umgebaute Kirche einen auf vier Steinsäulen ruhenden Baldachin.

1751-56 entstand unter Abt Norbert Bußjäger und dem Barockbaumeister Franz de Paula Penz die neue herrliche Rokokokirche.

Die Kirche wird seit Jahrhunderten als besondere Gnadenstätte der Gottesmutter verehrt und von ungezählten Pilgern besucht.

Unter Papst Pius XII. wurde die Pfarrkirche Wilten, die der Unbefleckten Gottesmutter geweiht ist, 1957 zur päpstlichen Basilika (Basilika minor) erhoben.

Papst Johannes Paul II. hat im Jahre 1988 die Basilika besucht und als besonderer Marienverehrer eine Andacht vor dem Gnadenbild „Unserer lieben Frau unter den vier Säulen“ gehalten.

Nach 37 Jahren segensreichen Wirkens unseres Pfarrers Sigmund Hepperger in der Pfarre Basilika Wilten geht mit 31. August 2012 eine Erfolgsgeschichte zu Ende. Wir wünschen Sigmund Alles Gute für seinen neuen Lebensabschnitt.

Mit 1. September 2012 tritt der Seelsorgeraum Wilten / Wilten West in Kraft. Pfarrer Dr. Florian Schomers OPraem. und Pfarrkurator Mag. Franz Heidegger übernehmen eine gut aufgestellte Pfarre.

 

Möge „Unsere liebe Frau unter den vier Säulen“ alle, die hier Einkehr halten, mit ihrem Segen und ihrem Schutz begleiten!

Johannes Hohenwarter OPraem

Pfarrprovisor