Besichtigen Sie unsere schöne Basilika bequem auf Ihrem Computer:

wiltenerbasilika

Klicken Sie hier um den Rundgang zu beginnen.

Die Wiltener Basilika in Innsbruck

Die Pfarre Wilten ist sicher eine der ältesten Pfarren Nordtirols.
Bereits im 2./3.Jht. wird Veldidena als eine röm.Versorgungsstation (später Castell) genannt. Die Pfarre wurde sehr früh, wahrscheinlich vom Bistum Säben aus, gegründet. Archäologische Funde lassen auf eine frühchristliche Kirche bereits ca.420 n.Chr. schließen.

Nach der Übernahme des Klosters Wilten durch die Prämonstratenser 1138, wurde die Pfarre 1140 durch Bischof Reginbert von Brixen dem Stift Wilten übergeben.
Ein eigener Pfarrer ist erstmals 1211 urkundlich erwähnt.
Seither wird die Pfarre von den Prämonstratensern, oder wie man sie unter anderem Namen in Tirol besser kennt – „den Wiltenern“ betreut. Deshalb ist die Pfarre auch dem Prämonstratenser Chorherrenstift Wilten inkorporiert.

Ein besonderes Juwel ist unsere Pfarrkirche – die Basilika. Ihre heutige Gestalt erhielt die vom Priester-Architekten Franz de Paula Penz geplante und unter seiner Aufsicht errichtete Kirche 1751-1755. Sie wurde 1756 geweiht. Mit diesem Datum ist auch die Wieder-Übertragung des Gnadenbildes erwähnt. Bereits sehr früh als Marienheiligtum „Maria unter den vier Säulen“ bekannt – Ablassurkunden zu Andachten beim Gnadenbild sind bereits im 13.Jht.erwähnt – ist die Verehrung der Gottesmutter bis zum heutigen Tage lebendig und wichtiger Teil auch der pfarrlichen Spiritualität. Sehens- und hörenswert ist auch die Orgel der Kirche, die  von Franz Reinisch (Steinach a. Br.) im Jahr 1894 errichtet wurde.

1957 wurde die Pfarrkirche von Papst Pius XII zur „Basilica minor“ erhoben.
Ein weiterer Höhepunkt war sicher auch der Besuch von Papst Johannes Paul II im Jahr 1988.

Der Bau dieser herrlichen Kirche wird aber erst mit Leben erfüllt durch die Feier der Hl.Messen an Sonn- und Werktagen, die kirchlichen Feste und Feiern während des Kirchenjahres und durch das Gebet vieler. Erwähnt sei, dass treue Beter sich immer noch täglich zum Rosenkranzgebet versammeln. Das liturgische Leben wird durch das Mittun vieler getragen und lebendig.